ErdarbeitenErdarbeiten Hausbau Kosten

Bevor es überhaupt mit dem Bau des eigenen Wohnhauses losgehen kann, stehen die Erdarbeiten an. Ohne Erdarbeit kann kein Fundament gegossen werden.

Es spielt keine Rolle, ob Sie ein schlüsselfertig bauen bauen oder Ihr Haus später selbst Mauern möchten. Wichtig ist, dass Sie vorher die Erdarbeiten fertiggestellt werden.

Hausbau Smart zeigt Ihnen in diesem Artikel alles, worauf Sie bei den Erdarbeiten achten müssen und klärt alle offen Fragen zum Thema Erdarbeiten, Kosten und Fallen, die man durch Informationen verhindern kann.

Nach was richten sich die Kosten für den Aushub

Die Kosten für den Erdaushub richten sich nach verschiedenen Kriterien. In diesem Artikel finden Sie sehr hilfreiche und nützliche Informationen zu diesem Thema.

Insgesamt machen jedoch die folgenden Punkte den größten Teil der Kosten aus, die bei den Erdarbeiten entstehen können:

  • Die Bodenbeschaffenheit: das ist der wichtigste Kostenfaktor! Hier können die höchsten Kosten entstehen (dazu weiter unten mehr).
  • Aushubmenge: Wie viel Erde muss ausgehoben werden?
  • Muss die Erde entsorgt werden oder kann man sie zwischenlagern?
  • Festpreis mit dem Erdarbeiter aushandeln.
  • Ist die Erde mit Schadstoffen belastet?

Erdarbeiten Kosten für den Hausbau

Die Kosten für die Erdarbeiten werden von vielen Bauherren meistens unterschätzt. Hier können die Kosten leider ziemlich schwanken. Damit Sie später auch wirklich nicht mehr zahlen müssen, wie es in Ihrem Angebot steht, sollten Sie diese Tipps beachten.

An erster Stelle kommen die Kosten dadurch zustande, dass Erde entsorgt werden muss.

Geld sparen bei Erdarbeiten: Ein wenig Geld können Sie sich ersparen, wenn Sie die oberste Erdschicht nicht entsorgen, sondern diese behalten, verkaufen oder verschenken. Das Abtragen der Muttererde ist meistens am günstigsten. Für alle weiteren Erdschichten erhöht sich der Preis.

Weiterhin werden die Kosten berechnet nach den verschiedenen Erdschichten und das Graben der Kanäle für die Wasserleitungen:

  • Erdaushub Mutterboden (oberste Erdschicht): 3 Euro pro m³ (Kubikmeter).
  • Erdaushub und Entsorgung der Baugrube: 20 – 100 Euro pro m³ (je nach Bodenklasse, siehe weiter unten).
  • Grabung der Gräben für die Leitungen: Nach Bodenklasse.

Die oben genannten Preise sind nur Richtpreise! In der Praxis können die Kosten stark schwanken.

Kosten Bodenbeschaffenheit – Beispiel:

Ihr Grundstück ist flach und die Erde ist nicht mit Schadstoffen belastet. Die Erdarbeiten verlaufen problemlos. Hier müssen Sie mit den niedrigsten Kosten rechnen. Das wäre aber der Idealfall. Leider sieht es oft anders aus.

Wenn Ihr Grundstück beispielsweise sehr felsig und mit Schadstoffen belastet ist, können die Kosten stark ansteigen. Der Preis richtet sich nach dem Arbeitsaufwand der Erdarbeitsfirma und nach den Kosten für die Entsorgung.

Festgelegt sind die Bodenbeschaffenheit und die Bodenklassen in der DIN 13800.

Entsorgung für belastete Erde: Bei der Entsorgung der Erde kommt es also darauf an, ob die Erde belastet ist oder nicht. Belastete Erde ist teurer in der Entsorgung. Die Belastung wird in den Bodenklassen Z0 – Z1 eingeteilt.

Bodenklassen: Belastete Erde Kosten

Ist die Erde mit Schwermetallen oder Schadstoffen verseucht, muss diese speziell entsorgt werden. Damit der Bauherr das auf jeden Fall vorher weis, ist ein vorher erstelltes Bodengutachten unbedingt erforderlich. Ob die Erde gut oder schlecht ist, bewertet man in der Praxis nach den Bodenklassen Z0 – Z7.

  • Z0: unbelasteter Boden, Einbau ohne Probleme möglich.
  • Z1: Einbau ist nur eingeschränkt zugelassen.
  • Z2: Einbau nur sehr eingeschränkt zugelassen.
  • Z3 – Z7: sehr steinige Erde bis unter Wasser stehend.

Achtung Falle: Einige Baufirmen tricksen bei der Bodenklasse. Dadurch kommen dem Bauherren höhere Kosten zustande, als eingeplant.

Kosten Erdarbeiten Hanglage

Bauen am Hang ist immer eine ganz individuelle Sache. Pauschal kann man hier leider überhaupt keine Preise nennen.

Natürlich kommt es einmal darauf an, wie Steil der hang ist.

Muss vorne am Hang Erde aufgeschüttet werden? Muss oberhalb des Hauses der Hang eingeschnitten werden? Diese und viele weiteren Fragen müssen zuerst geklärt werden, wenn es um die Kosten eines Hauses bei Hanglage geht.

Ohne Gutachten kann man hier leider keine Preise nennen. Sie können uns jedoch gerne kontaktieren, wenn Sie Fragen zum Bauen an Hanglage haben. Alle weiteren Fragen können wir dann gerne klären und Ihnen die nötigen Informationen zukommen lassen.

Erdarbeiten Bodenaustausch Kosten

Die obersten Erdschichten sind meisten nicht dafür geeignet, das spätere Haus zu tragen. Diese Erdschichten müssen vorher also gegen andere Erde ausgetauscht werden.

Wie viel Erde ausgetauscht werden muss, richtet sich nach dem Bodengutachten.

Wurde die schlechte Erde entfernt, muss die Baugrube anschließend mit neuer Erde aufgefüllt und verdichtet werden.

Bei diesem Bodenaustausch entstehen ebenfalls Kosten. Diese Maßnahme ist zwingend erforderlich, damit das Haus später einen soliden Stand hat.

Hier kann man mit einem Preis ab ca. 15 Euro pro m³ rechnen. Auch hier kann es allerdings teurer werden.

Tipp: Wenn das Bodengutachten noch vor dem Abschließen der Hausplanung erstellt wurde, kann es in einigen Fällen Sinn machen, gleich einen Keller mit einzuplanen. Das lohnt sich nur dann, wenn die Erde so schlecht ist, dass sie mindestens 2 Meter tief ausgehoben werden muss. Diese Baugrube wieder bis oben mit tragbarer Erde zu befüllen, kann sogar teurer werden, als einen Keller mit einzuplanen.

Erdarbeiten Schritt für Schritt

Schritt 1: Der Aushub

Erdarbeiten Hausbau KostenZuerst wird immer die oberste Schicht der Erde abgetragen. Diese Schicht nennt man Humus. Die meisten nennen as auch einfach nur „Muttererde“.

Die Muttererde ist etwa 10 – 20 cm dick. Sie enthält viele Nährstoffe. Deshalb wachsen dort auch Pflanzen und Rasen.

Die Muttererde muss nicht entsorgt werden. Die Entsorgung kostet immer Geld. Muttererde jedoch auf dem Grundstück gelagert werden. Man kann sie später verschenken oder verkaufen. Dadurch sparen sie nicht nur Geld für die Entsorgung, sondern können noch etwas dazu verdienen.

jetzt kommt der eigentliche Aushub:

Bauen Sie mit oder ohne Keller? Das spielt keine Rolle.

  • Bauen Sie ohne Keller, dann muss weniger Erde ausgehoben. Die Kosten sind insgesamt weniger, da auch weniger Erde entsorgt werden muss.
  • Bauen Sie mit Keller, wird die Baugrube tiefer. Die Kosten sind insgesamt höher. Je nachdem, wie viel cm³ (Kubikmeter) entsorgt werden muss.

Während der Erdarbeiten gräbt der Erdarbeiter Kanäle für die Wasserleitungen. Anschließend werden die Kanäle mit etwas Kies und Sand befüllt, damit die Leitungen geschützt sind.

Kostenfalle bei Erdarbeiten: Die Kosten richten sich nicht nur danach, wie viel Erde entsorgt werden muss. Es gibt gute und schlechte Erde. Schlechte (faulige) Erde muss speziell entsorgt werden. Das kann ein Bodengutachter herausfinden. Manche Bauherren möchten sich diesen sparen, weil sie dann bis zu 1500 Euro sparen können. Hausbau Smart rät immer dazu, ein Bodengutachten zu machen. An dieser Stelle sollte kein Bauherr sparen, damit die Kosten später nicht explodieren.

Schritt 2: Erde verdichten

Ist die Baugrube ausgehoben und die Leitungen verlegt, muss die Erde verdichtet werden. Wie bereits erwähnt, muss die Erde deshalb verdichtet werden, dass das Erdreich später einen festen Grund hat.

Ein fester Grund sorgt dafür, dass das Haus später solide steht und dass die Statistik gewährleistet werden kann.

Schritt 3: Die Bodenplatte

Fundament gießen HamburgIm letzten Schritt kann endlich die Bodenplatte gegossen werden. Die Erdarbeiten sind nun abgeschlossen und die Leitungen für Wasser- und Abwasser gelegt.

Dann ist nur noch das Gießen der Bodenplatte erforderlich, die allerdings nicht zu den Erdarbeiten gehört.

Und im letzten Schritt kann der Rohbau oder die Aufstellung des Fertighauses erfolgen.

Erdarbeiten Hausbau selber machen

Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, dann wissen Sie, welches Risiko bei den Erdarbeiten entstehen können und dass sich die Kosten stark erhöhen können.

Bauherren können die Erdarbeiten in Eigenleistung machen. Davon ist aber dringend abzuraten.

Es müssen zu viele Faktoren beachtet werden. Laut Bodengutachten müssen bestimmte Tiefen eingehalten werden, die man ohne weiteres Verständnis nicht bewältigen kann.

Sie müssen genau wissen, wie Sie die Leitungen verlegen müssen und einige Vorschriften beachten.

Hausbau Smart rät jedem Bauherren davon ab, die Erdarbeiten selbst zu übernehmen.

Erdarbeiten in Hamburg

Hausbau Smart ist eine Erdarbeitsfirma und Bauunternehmen, welche vor allem Erdarbeiten in Hamburg durchführt.

Wenn Sie ein Bauvorhaben umsetzen möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und erstellen Ihnen gerne ein kostenloses und faires Angebot.